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Steyr RSO - Raupenschlepper Ost

Aufbauend auf Porsches Konstruktion Typ 147, des geländegängigen Lkw Steyr 270 (Steyr 1500 A bzw. 2000 A), entwickelte Steyr gemäß einem Auftrag des OKH ein noch besser "russlandgeeignetes" Last- und Schleppfahrzeug.


Steyr 1500 A - ca .1943


1942 - 45

Steyr 470 / Steyr RSO

1942 wurde im Eiltempo der von den Truppen dringend benötigte Kettenschlepper von verschiedenen Firmen entwickelt. Auf der Basis der Erfahrungen des 1500 A entwickelte Steyr den RSO, den "Raupenschlepper Ost", der auch das Rennen machte. Steyr bekam den Auftrag. Neben Steyr fertigten weitere Firmen die RSO in Lizenz.


Steyr RSO
mit Werksbeschriftung

Der RSO war ein einfaches und robustes Fahrzeug mit dem luftgekühlten Motor des Steyr 1500 A. Er bewährte sich sowohl
als Lastesel als auch als Zugmaschine bestens. Er war zwar langsam und laut, aber mit 55 cm Bodenfreiheit und geringem Bodendruck wurde er locker mit Schlamm, Sand, Sumpf und Schnee fertig, auch wenn er Pak und leichte Haubitzen ziehen mußte.


Fertigung im Werk Steyr
- ab 1942 liefen die RSO vom Band.
Auf dem selben Band, auf dem der Steyr 1500 A /02 gefertigt wurde (s. Foto)

1943 wurde der erste gepanzerte RSO als Selbstfahrlafette mit 7,5 cm Pak 40/4 vorgestellt, aber davon wurden trotz hoher Produktionsplanung nur 87 Stück gebaut. Wegen des Platzmangels für die Pak-Plattform wurde auch eine breitere Variante mit zwei Motoren erprobt, aus der dann eine teil-gepanzerte Ausführung mit jedoch nur einem Motor entwickelt wurde, die als Versorgungsfahrzeug vorgesehen war. Ein Mannschafts-Sattelschlepper mit 2 Kettenfahrwerken wurde erprobt, ging aber nicht in Serie.

Bereits am Anfang der Entwicklung wurden stark vereinfachte Fahrerhäuser erprobt, die ab 1944 in Serie gingen. Die geraden Bleche waren einfacher zu fertigen und leichter instandzusetzen.

Die RSO wurden 1943-1945 auch bei Klöckner-Humboldt-Deutz/Magirus, bei Gräf & Stift und bei Auto-Union / Wanderer in Lizenz gebaut. KHD verwendete für die letzten 500 Stück eignene 65 PS Deutz-Diesel und baute auch offene Fahrerhäuser mit Planverdeck.

Alle Hersteller zusammen bauten insgesamt 27.950 Steyr RSO, inklusive der seltenen Varianten wie Pak-, Schwimm-RSO und Sonder-Aubauten.


im Museum Sinsheim - ein RSO mit Pritsche und die
Pak 40/4 Selbstfahrlafette

 


einige schöne Modelle
der Steyr 1500 A und RSO - klick das Bild


Bilder größer ? -> anklicken !


 



Steyr RSO -
"Raupenschlepper Ost"


Erprobungsfahrzeug

Kennz. Od = Oberdonau / Oberösterr.

 

 

 


Ab 1944 mit vereinfachtem Fahrerhaus


das Fahrerhaus

konnte als Schlafplatz genutzt werden



der "Nachfolger" des RSO : das Steyr Muli
ca. 1956 für Österr. Bundesheer und Österr. Post
mit Steyr-4-Zylinder-Dieselmotor aus Steyr 380
Das Muli war bei der Österr. Post auch mit großer Personenkabine als Omnibus für entlegene Höhen im Einsatz
- danke Robert Hetterle für's Bild !


 

 

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