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Fiat 508 C MM

1937 / 38

Fiat 508 C MM

Der neue Motor des 508C / Balilla 1100 hatte Leistungsreserven.

Bereits kurz nach der Vorstellung des 508C wurde 1937 aus dem modernen 1100er ohv-Motor eine Version mit 42 PS entwickelt, die eine Sportversion antreiben sollte.


Fiat 508 C MM - 1937/38

Fast ein Drittel Mehrleistung gegenüber dem serienmäßigen Motor die Grenze bei der erforderlichen Standfestigkeit. Mehr war damals nicht zu machen, die Spritqualität von max. 60 Oktan erlaubte keine höhere Verdichtung (7,1) und auch die Schmieröle und Lager von damals waren höheren Drücken auf Dauer nicht gewachsen.


bei Savio gebaute Leichtmetall-Karosserie

Wenn schon zu wenig Leistung zur Vefügung stand, dann sollte die Karosserie so optimal wie möglich gestaltet werden.

Die Form des Fahrzeugs entstand in Zusammenarbeit zwischen Fiat, dem Institut für Aerodynamik des Polytechnikums in Turin und dem Karosseriebauer Savio (Turin). Wieviel Intuition und wieviel Mathematik war, weiß heute niemend mehr. Das heck entstand z.B. aufgrund von bei Versuchsfahrten mit dem Topolino Lieferwagen, wobei Giacosa fest stellte, daß die Kastenform eine höhere Geschwindigkeit als die Limousine brachte.


Tropfenform, glatte Flächen: optimale Aerodynamik

Der Fiat 508 C MM erreichte denn auch aufgrund seines geringeren Gewichts und der kompromißlos stromlinienförmigen Karosserie über 140 km/h Höchstgeschwindigkeit.

   

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fast 30% mehr Leistung:
42 PS aus 1,1 ltr


zum Vergleich: Version 1939

.- siehe unten -

Bei der Mille Miglia 1938 bewieß er seine Stärke und der Klassensieg war ihm nicht zu nehmen. Piero Taruffi fuhr die 1620 km Brescia - Rom - Brescia in neuer (Klassen-) Rekordzeit von 112 km/h Durchschnitt - auf den damaligen Straßen !

 

   

Sieben 508C MM traten bei der 12. Mille Miglia 1938 an. Taruffi gewann die Klasse bis 1100 ccm (16. Platz ges.) mit einem Durchschnitt von 111,9 km/h vor Ricci-Ogna (Nr. 53), die 22. im Gesamt-klassement wurden.


Wie im Vorjahr nahmen neben den Fiat 500, Fiat 1100 und Fiat 1500 Limousinen auch ein zahlreiches Aufgebot spezieller Renn- und Sportwagen teil, die auf diesen Fiat Fahrgestellen basierten. Der Werks-Fiat traten in Ihrer Klasse z.B. gegen eine Konkurrenz an, die mit Fahrzeugen auf der selben Basis von Zagato, Viotti, Siata, Touring und anderen Namhaften diese Klasse gewinnen wollten. (Cancellieri, Marchiano: "La Fiat va alla Mille Miglia"



1939 - 40

Fiat 508 C MM

Für die Mille Miglia 1939 wurden Vorjahresfahrzeuge mit einer aerodynamisch überarbeiteten Karosserie versehen. Neben dem Coupe startete bei der Mille Miglia auch ein ähnlich aussehender Spider, der aber nicht ins Ziel kam.


Fiat 508 Millie Miglia Coupe 1939 - siehe auch Foto oben

   

1939 : 2. Platz in der Klasse (Marangoni/ Moscatelli) hinter einem Stanguellini 1100.

1940: gestartet, Plazierung ?

 


beim hist. Klausenpass-Rennen:
(aus dem Web)

 

   

 

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